Barbara Thalmann
– am 18. Oktober als Nationalrätin nach Bern

Herzlichen Dank
für die grosse Unterstützung und Eure Stimme.

Es hat für mich persönlich nicht ganz gereicht, aber es gelang mir dank Eurer Hilfe ein Sprung von Platz 20 auf 13 und damit der grösste Sprung nach vorne auf der SP-Liste.

Nach 17 Jahren Politik in der mittelgrossen Stadt Uster mit rund 33'000 Einwohnenden wächst der Wunsch nach einer Horizonterweiterung über die lokalen Grenzen hinaus. Ich habe in meiner bisherigen politischen Tätigkeit mit vielen Themen zu tun und zu tun gehabt, die auf Bundesebene vorgegeben werden, ihre Wirkung aber ganz konkret auf lokaler Ebene entfalten. Ich war während meiner kommunalen Parlamentszeit in den Bereichen der Raumplanung, dem Bildungswesen und in der Kultur aktiv, nach der Wahl in die Exekutive dann schwergewichtig in der Sozialpolitik engagiert.

Dazu zählt zum Beispiel das Zusammenspiel unserer Sozialwerke mit der kommunal geregelten Sozialhilfe, dazu zählt die Arbeitslosenversicherung, dazu zählt die IV mit ihren Reformen, dazu zählt die Gesetzgebung im Ausländerbereich, dazu zählt das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes, das sich etablieren muss etc.

In den letzten Jahren als Exekutiv-Politikerin stand ich in regem Austausch mit den Behörden anderer Schweizer Städte. Die sozialen Probleme in den Städten gleichen sich. So hat sich für mich ein Bild ergeben, wie soziale Fragen in den verschiedenen Schweizer Städten diskutiert und angegangen werden.

In meiner Tätigkeit als Sozialvorsteherin beschäftigen mich immer wieder Situationen benachteiligter Menschen. Ich setze mich ein, dass diese Menschen in unsere Gesellschaft integriert werden und zwar sowohl sozial als auch arbeitsmässig. Ich wünsche mir eine nachhaltige Armutsbekämpfung in diesem Land und eine gerechte, gerechtere Verteilung der Ressourcen.

Dahin geht auch mein Engagement im gemeinnützigen Wohnungsbau. Als Delegierte des Verbandes Wohnbaugenossenschaften Schweiz führt der Weg öfters nach Bern. In der Region Zürich und Agglomeration möchte ich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärken, sei es auf Verbandsebene (als Präsidentin), aber auch in der Begleitung ganz konkreter Projekte, die in enger Zusammenarbeit mit lokalen Behörden aufgegleist und realisiert werden.

Ich habe mir in den letzten 13 Jahren ein breites Wissen der politischen Abläufe angeeignet, habe Exekutiv- und Legislativerfahrung, habe viele politische Diskussionen geführt, Anliegen vertreten, Sachverhalte erklärt und Wahlkämpfe geführt. Am liebsten aber unterhalte ich mich mit möglichst unterschiedlichen Leuten, um auch andere Meinungen und Standpunkte kennen und verstehen zu lernen.

Mit meinen erworbenen Kenntnissen auf kommunaler,kantonaler aber auch Bundesebene möchte ich nunmehr einen Beitrag in Bern leisten und würde mich über Ihre Unterstützung und Ihre Stimme freuen.

Ihre Barbara Thalmann

Wahlbericht im Zürcher Oberländer vom 20.10.2015 [ ZOL-online | Download PDF ]

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